Aktuelles aus dem Verein

Ab 2012 unser neuer Chorleiter:

Andreas Brunner
Herbstkonzert 2011

Die Anreise erfolgte mit dem Bus über Passau – Wels – St. Michael – Zeltweg nach Wolfsberg, wo wir von unserer Reiseleiterin empfangen wurden. Danach ging es nach Prebl in den Friesacherhof, wo wir in einer herrlichen Landschaft sehr gut untergebracht waren. Am Abend erfolgte die offizielle Begrüßung der Gastchöre bei einem stimmungsvollen Ambiente auf dem Schloss Wolfsberg.
Motiviert von diesem eindrucksvollen ersten Abend fuhren wir nach dem Frühstück nach Wolfsberg, wo wir auf dem "Trattl" neben dem Lavantfluss zusammen mit den italienischen Chören Il Famoso Coro und Coro Alpino Monte Bernadia und dem Pensionistenchor Wolfsberg ein Platzkonzert gaben.
Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, verschiedene Sehenswürdigkeiten von Wolfsberg zu besichtigen oder einen Stadtbummel in der Innenstadt zu unternehmen. Nach dem wiederum schmackhaften Abendessen in unserem Hotel Friesacherhof bereiteten wir uns auf das Abendkonzert mit allen teilnehmenden Chören vor.
Ab 20 Uhr traten dann im Veranstaltungszentrum "KUSS" die sechs italienischen, zwei einheimischen und zwei deutsche Chöre auf. Neben unserem Chor war noch der Männerchor Frohsinn Anger aus dem Berchtesgadener Land zu Gast. In der vollbesetzten Halle haben leider einige Chöre im ersten Teil die vorgegebenen 20 Minuten pro Chor nicht eingehalten, so dass die letzten Chöre – leider auch wir – aus Zeitgründen beschnitten wurden. Das war aber die einzige negative Erfahrung an diesem Wochenende.
Am Sonntag bedankten wir uns bei unseren Gastgebern, der Fam. Friesacher, mit einem Ständchen für die ausgezeichnete Betreuung. Danach ging es auf das Klippitztörl auf 1700 m Seehöhe, wo um 11 Uhr ein Gottesdienst stattfand. Umrahmt wurde dieser Gottesdienst mit Liedbeiträgen aller teilnehmenden Chöre. Das war für uns der Höhepunkt dieses Wochenendes und ein würdiger Abschluss dieses internationalen Sängertreffens. Nach der offiziellen Verabschiedung durch die Stadt Wolfsberg und dem gemeinsames Mittagessen am Klippizttörl traten wir wieder die Heimreise an.
Start unserer 20-köpfigen Reisegruppe war der Nürnberger Flughafen. Mit KLM ging es über Amsterdam nach Bergen, wo wir – wie sollte es anders sein – mit Regen begrüßt wurden.
Im Hafen von Bergen wartet bereits unser Hurtigruten-Schiff "MS Vesterâlen"!
Pünktlich um 20 Uhr gehen wir auf "große Fahrt" nach Norden, zunächst durch den Hjeltefjord.
Erste Anlaufpunkte sind Florø und Måløy. Nach der Ankunft in der alten Fischereistadt Ålesund haben wir die Möglichkeit, diese Stadt zu erkunden. Nach einem verheerenden Stadtbrand 1904 entstand das Zentrum von Ålesund in damals beliebter Jugendstilarchitektur neu. Heute gilt das Ensemble mit seinen Ornamenten und zahlreichen Türmen weltweit als einmalig. Das Schiff fuhr unterdessen weiter in den Geirangerfjord bis zum gleichnamigen Ort am Ende des Fjordes. Nach Ålesund ging es weiter nach Molde und Kristiansund.
Am 3. Tag erreichen wir am frühen Morgen die ehemalige Königsstadt Trondheim, Norwegens drittgrößter Stadt. Im Nidarosdom werden noch heute Norwegens Könige gekrönt. Nach einem Bummel durch Trondheims Altstadt setzten wir am Mittag unsere Reise weiter gen Norden fort – durch den schmalen Stokksund und vorbei an den 1000 Inseln des Schärengartens nach Rørvik.
Frühes Aufstehen lohnte sich am 4. Tag, denn gleich morgens überquerten wir zwischen Nesna und Ørnes den Polarkreis! Backbord lagen sagenumwobene Inseln und Berge wie Hestmannøy und Rødøyløven. Am Mittag legte das Postschiff in Bodø an. Ein einzigartiges Naturschauspiel konnten wir südlich von Bodø in Speetbooten erleben, wo mit dem Saltstraumen der stärkste Gezeitenstrom der Welt seine Kräfte walten lässt. Nach Bodø wartete ein weiteres Naturspektakel auf uns: die bizarre Inselwelt der nordatlantischen Lofoten. Zielhäfen waren nach der zweistündigen Überfahrt über das offene Meer Stamsund und die Lofoten-Hauptstadt Svolvær.
Erstes Ziel am 5. Tag war Harstad auf den Vesterålen, die wie die Lofoten zu den rauen Nordatlantikinseln gehört. Durch den Vågsfjord und den Meeresarm Malangen geht es voller atemberaubender Ausblicke am Nachmittag nach Tromsø. Das "Paris des Nordens" ist mit seinen ca. 45 000 Ew. die größte Stadt nördlich des Polarkreises und gilt als "Tor zum Eismeer". Tromsø ist jung: Die Studenten der nördlichsten Universität der Welt prägen das Stadtbild. Bei einer Stadtrundfahrt besuchten wir auch die Eismeerkathedrale.
6. Tag: Kein Tag ohne Superlativ: Schon am frühen Morgen kamen wir nach Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Welt. Weiter ging es durch den Magerøysund nach Honningsvåg. Von hier aus ging es mit dem Bus über die Insel Magerøy zum Nordkap. Das Nordkap-Plateau bei 71°10`21" nördlicher Breite ragt an dieser Stelle 307 Meter senkrecht aus dem Meer hervor. Europas nördlichster Festlandpunkt ist ein echtes Traumziel!
Am nächsten Tag erreichten wir nach einem kurzen Halt in Vadsø den Ort Kirkenes, den Wendepunkt unserer Reise. Von hier machten wir mit dem Bus einen Abstecher zur nah gelegenen russischen Grenze zur Grenzstation Storskog am Jakobsfluss. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt ging es wieder an Bord mit dem Kurs Richtung Süden.
Am Morgen des 8. Tages heißt der Hafen wieder Honningsvåg. Danach wird Hammerfest angelaufen, wo die meisten den Aufenthalt zu einem Spaziergang durch die Stadt nutzen. Einige gingen auf den Berg Salen, von dem man einen wunderschönen Ausblick genießen konnte. Gegen Mitternacht erreichten wir wieder Tromsø, wo wir das Mitternachtskonzert in der Eismeerkathedrale besuchten. Ein einmaliges Konzert mit norwegischer Folklore und klassischen Stücken begeisterte die Zuhörer.
Am 9. Tag faszinierten die Inseln der Vesterålen und Lofoten erneut – schmale Sunde, steile Felswände und Fischerdörfer ziehen Ihren Blick auf sich. Anlaufhäfen sind Harstad, Sortland, Stokmarknes, Svolvær und Stamsund. Ein weiteres Highlight war die Fahrt in den engen Trollfjord. Die meisten unserer Gruppe nahmen dann am Ausflug "Inselwelt der Lofoten" teil. Diese Inselgruppe ist landschaftlich sehr abwechslungsreich.
Der 10. Tag unserer Reise bescherte uns nochmal die Überquerung des Polarkreises.
Die Fahrt führt durch enge Buchten, vorbei an ungewöhnlichen Felsformationen wie z.B. der Bergkette der "Sieben Schwestern" und dem "Torghatten", einem Berg mit einem großen Loch in der Mitte.
Am vorletzten Tag legte unser Schiff nochmals in Trondheim an. Ein paar wenige nutzen diesen Aufenthalt, um die Hinfahrterlebnisse zu vertiefen. Durch den Trondheimsfjord und entlang der wunderschönen Küste erreichten wir am Nachmittag die Stockfischstadt Kristiansund. Von hier nutzten einige die Möglichkeit, mit dem Bus die bekannte Atlantikstraße zu befahren. Die auf dem Schiff gebliebenen Reisenden hatten noch eine stürmische Fahrt bis nach Molde vor sich.
Der letzte Tag an Bord unseres Schiffes Vesterâlen führte an Nordfjord und der Mündung des Sognefjords vorbei in die Schären vor Bergen. Je näher wir Bergen kamen, desto mehr hellte sich der Himmel auf. Nach der Ausschiffung ging es mit dem Bus bei strahlendem Sonnenschein zu einer unvergesslichen Stadtrundfahrt. Das lag nicht nur an den Sehenswürdigkeiten sondern vor allem an unserer Reiseleiterin, die unbedarft und mit lockeren Sprüchen sofort die ganze Reisegesellschaft in ihren Bann zog.
Am Abend und dem darauffolgenden Vormittag konnte jeder auf eigene Faust diese herrliche Stadt erkunden oder das Treiben am Hafen beobachten. Manche fuhren auch auf den Fløyen, um vom Hausberg Bergens die tolle Aussicht zu genießen. Am Nachmittag ging es mit KLM wieder über Amsterdam zurück nach Nürnberg.
20 Jahre Chorfreundschaft mit Tiszaföldvàr
Kirchenkonzert mit dem kanadischen Chor
Seven Rivers Chorus of Canada
am 8. Juli 2008 in Gräfenberg
Kirchenkonzert mit dem kanadischen Chor "Seven Rivers Chorus of Canada"
Chorreise auf die "Grüne Insel" Irland
Veränderung in der Chorleitung
Der MGV Frankonia hat jetzt einen Kinderchor!
MGV Frankonia Gräfenberg besucht den Partnerchor „La Lorelej“ im französischen Pringy
Gemeinsamer Gesang begeisterte
Sommerfest & 150 Jahre Sängertradition